Photos from the States

Heute bin ich in New York angekommen. Es ist kalt, dreckig und alle sind irgendwie stressig. Für gutes Essen muss man ewig anstehen. Verglichen mit smarten Typen in DC sind hier die Jungs irgendwie ruff und haarig, wie in Berlin, obwohl alles sonst eher zwischen Paris und London schwingt.

Ich war heute im Guggenheim Museum. Das wollte ich seit Jahren besuchen. Die Architektur war großartig, wenn auch viel kleiner als ich dachte. Es steht einfach so zwischen Hochhauswohnungen. Die Ausstellungen waren leider langweilig. Aber das Auf- und dann wieder Absteigen in der Rotunde ist toll. Super um den Hipster Girls in Designer-Streetwear aus London beim Jungs abchecken zu zuschauen. Und teuer.

Des Weiteren zum Essen: ich habe mittags meist Sandwiches gegessen. Die sind oft nicht schlecht – aber nicht großartig – und halten es mit Zuckerzusatz und Weißmehlüberdosis in Grenzen. Koreanisch und Chinesisch gab es jetzt schon mehrmals. Und oft abends Steak. Riesige Steaks natürlich. Aber gut. Im Vergleich mit Tokyo ist Essen gehen hier mittags und abends ca. 5-10 Euro teurer. Die Qualität ist natürlich in Tokyo besser.

Das letze Foto war das bedauerliche zweite Essen im JAL Flieger. Die haben dieses unangenehme Hobby den Gästen beim zweiten Essen immer irgendein Japanisches Fastfood zu präsentieren. Hier Soup Stock Tokyo, eine Suppenkette. Wie Kotze.

Und hier noch ein paar wilde andere Bilder bis heute.

Philadelphia aus dem Schnellzug

DC Cafe

Visible im Hirshhorn Museum

Yayoi Kusama Kürbis vorm Hirshhorn Museum.

Ich war auch in der Neuen Galerie. Ein Kunstmuseum mit Wiener Café von Deutschland und Österreich zusammen. Sehr Biedermeier war dort leider nur die berühmten Klint Bilder mit der Frau in Gold ansehbar. Eines der ersten Nazi Raubkunst Provenienz-Fälle nach dem Krieg. Alles andere war zu. Wieso dort kein Bauhaus oder Gerhard Richter rumhängen, keine Pina Bausch oder Paul Kalkbrenner gezeigt werden verstehe ich nicht. Döner, Currywurst, Club Mate und Redbull Vodka könnten die auch mal servieren – und nicht nur ausgelatschten Milchkaffee. Boring Germany, lame Austria. Future forward please.

Grüße an die fantastischen Einhörner in euch. Gute Nacht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s