Japan – Kapitel 2: Ise

Eine neue Runde, eine neue Fahrt. Es geht weiter aus Japan. Wir sind dann doch noch einen Tag laenger da geblieben. Diana und ich haben erstmal ein Sofa gekauft. So zum klappen fuer die Trendbewusste Studentin. Achja, und in Harajuku, wieder so einem abgeflippten Mode-Shopping-Getuemmel, bekam Hella dann mal wieder kreischende Kaufattacken. Zwischen J-Pop und lila Oekomode.

Ihr merkt schon, dass meine Umlaute grade kurz den Hietzetot gestroben sind. Liegt daran, dass wir grade in Osaka sitzen und auf japanischen Tastaturen navigieren. Komplizziert, weil ein flachers getippe und schojmn komt das sowas: お茶が好きです。

Anyway, Vor Osaka sind wir namlich ganz frueh aufgestanden um nach Ise zu fahren. Das ist das Zebtrum des Shintoismus、der Naturgottreligion der Japaner. Erstmal flitzen wir dafuer mit 300 im Shinkansen uber Japans Gleisnetz bis nach Nagoya. Da ab in den winziogsten Bummelzug mit ganzen zwei Wagen aber auch dafuer zwei Mann Personal an Bord. Schoene Landschaft und der Schaffner sausen nur so an uns vorbei. Ewig. Ploetzlich stoppt der Sschafferen – nicht der Zug – quitschend an unsere Sitzreihe und labert erstmal los. Bla bla, Amerika, Blupp, Ah Deutschland, laber laber, Nachzahlung! Denn der wollte jetzt Cash sehen. Irgebdwas mit Oeffentlicher Zug auf privaten Gleisen und wohl sein Bier fuer den Feierabend.

Egal, wir waren in Ise. Es war natuerlich total schoen. Es sind zwei Tempel, der Innere und der Aeussere. Die werden aber, weil das Richtfest damals so schoen war alle 25 Jahre abgerisseen und 50 Meter nebenan wieder aufgebaut. Man braucht ja auch Rituale, gell.

So jetzt laeuft die Zeit ab. Abends ging es nach Osaka. Und aus das Sushi fuer heute.